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Liebe Wirbler*innen, liebe Nachbar*innen, liebe Freund*innen!

Auszug aus dem Lendwirbel-Manifest:
„Der ‚Lendwirbel‘ besteht aus einem sich ständig verändernden sozialen Netzwerk von Menschen mit dem gemeinsamen Anliegen, den städtischen Raum zu nutzen und dadurch Teil einer öffentlichen Auseinandersetzung zu sein. Es geht um die Frage: Wie kann das Zusammenleben bestmöglich funktionieren?“

Jedes Jahr während dem Lendwirbel wird achtsames und freudiges Zusammensein als Bindeglied zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Gruppen sehr großgeschrieben. Das Lendviertel dient als Bühne für politische und menschliche Denkanstöße, Kunst, Kultur und Musik. Bewusstseinsschaffung, Entfaltung und den öffentlichen Raum nachhaltig zu nutzen, sind Grundideen des Lendwirbel.

Da momentan alles im Wandel ist, im Ausnahmezustand, in Heimquarantäne, in Isolation und gleichzeitig Rücksicht, Vorsicht und Solidarität unserer Mitmenschen gegenüber das höchste Gut sind, stellt sich die Frage, was passiert mit dem Lendwirbel 2020? 

Groß und Klein, Jung und Alt, Entdecker und Entdecker*innen, Stadtmacher*innen, Freund*innen und Familien: Jetzt sind wir alle gefragt!

Macht mit! Wir wollen trotzdem Anfang Mai gemeinsam ein Zeichen geben. Gemeinsam Wirbeln und uns gegenseitig in dieser Situation unterstützen. Sei es im virtuellen Raum mit Übertragungen von Wohnzimmer-Konzerten, Workshops oder Diskussionsrunden oder im physischen Raum mit einem Balkonkonzert, Girlanden vor den Fenstern oder Schaufenster Ausstellungen.

Schickt eure Ideen zu Projekten und Umsetzung (digital und analog) so bald als möglich an office@lendwirbel.at.

Aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus (COVID-19) in den letzten Wochen und dem Auftreten von zahlreichen Fällen in Österreich muss die Regierung nun mit strikten Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Virus vorgehen. Es wurden Maßnahmen getroffen, die einerseits unsere „Freiheit“ und sozialen Kontakte beschränken, jedoch andererseits dazu dienen große Teile unserer Bevölkerung, unserer Mitmenschen, Verwandten, Freunde, Eltern, Großeltern, Kinder zu schützen und auf die Solidarität der gesamten Bevölkerung bauen.

Maßnahmen, wie etwa Ausgangsbeschränkungen, Quarantäne und Sicherheitsabstand sowie Versammlungsbeschränkungen, deren Aufrechterhaltung von den (weltweiten) Entwicklungen der nächsten Wochen abhängen, machen eine Durchführung des Lendwirbel in seiner gewohnten Form, als Nachbarschaftsfest auf den Straßen im Lend, von 01.05.2020 – 10.05.2020 nicht möglich.

Wenn möglich, wird im Herbst dann wie gewohnt gewirbelt.

Als Übergang bis die Zeit und Umstände es uns wieder erlauben, unseren geliebten öffentlichen Raum in voller Leidenschaft zurück zu erobern. 

Bis dahin: Bleibt gesund!
Graz, 27.03.2020

LENDWIRBEL

Allgemeine Informationen

Auszug aus dem Lendwirbel-Manifest:
„Der ‚Lendwirbel‘ besteht aus einem sich ständig verändernden sozialen Netzwerk von Menschen mit dem gemeinsamen Anliegen, den städtischen Raum zu nutzen und dadurch Teil einer öffentlichen Auseinandersetzung zu sein. Es geht um die Frage: Wie kann das Zusammenleben bestmöglich funktionieren?“

Der Lendwirbel ist ein Grazer Nachbarschaftsfest, das alle herzlich einlädt, Anfang Mai mitzuwirbeln. Einerseits ist der Lend ein Schmelztiegel von Kulturen, Unterschieden und Diversitäten. Jedes Jahr möchte der Lendwirbel diese Tatsache „spielerisch“ aufzeigen. Durch rücksichtsvolles, achtsames und freudiges Zusammensein soll er als Bindeglied zwischen Generationen und sozialen Gruppen dienen.

Anderseits wollen wir „politische und menschliche“ Denkanstöße geben. Folgende Orte dienen unter anderem als Schauplätze: Mariahilferplatz, Mariahilferstraße, Murinsel, Stockergasse, Lendplatz, Volksgarten, Griesgasse, Südtirolerplatz.

Gleichzeitig soll Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit öffentlichem Raum und Umwelt geschaffen werden. Hierfür bitten wir alle BesucherInnen sich mit offenen Augen durch die Woche wirbeln zu lassen und dabei nicht darauf zu vergessen, dass wir als Gäste bemüht sein wollen, unsere Räume auch wieder schön zu verlassen! Bitte werft euren Müll einfach in die nächste Tonne, eure Tschick in den nächsten Aschenbecher oder holt euch unterwegs euren eigenen (T)aschenbecher!

Während der Veranstaltung werden Fotos und Videos erstellt zur Dokumentation, Nachberichtersttattung sowie für diverse Social Media Kanäle. Durch Ihre Teilnahme an der Veranstaltung geben Sie ihr Einverständnis zur medialen Nutzung ihrer Abbildung. Sollten Sie damit nicht Einverstanden sein kontaktieren Sie den oder die Fotografin vor Ort bei der Veranstaltung.

DANKE